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Verlust von

Gliedmaßen Pilze Parasiten

Viele gesundheitliche Komplikationen lassen sich vermeiden, wobei es am Wichtigsten ist, die Krabben in einer möglichst stabilen Umwelt zu halten und abwechslungsreich zu ernähren,damit sie gesund und vital bleiben.
Eine sehr gute Vorbeugung gegen bakterielle und pilzartige Quälgeister ist die ständige Verfügbarkeit von Buchenblättern. Doch wir müssen darauf achten, dass nicht zu viele ins Wasser gelangen, denn mit ihren Huminsäuren verändern sie die Wasserwerte.
Eine gute Alternative, die bei Krebstieren allgemein und einigen Welsarten sehr beliebt ist sind Seemandelbaumblätter. Die antibakterielle und antifungizide Wirkung bei den Blättern ist stärker und sie beeinflussen den pH - Wert im Wasser so gut wie nicht negativ und lassen sich auch zur Vorbeugung von Laichverpilzung einsetzen. Sind keine Tiere vorhanden, die die Blätter fressen - neben Krebstieren auch einige Welsarten - sollten sie nach vier bis sechs Wochen ausgetauscht werden; sie verlieren danach ihre Wirkung.
Die äusserlich dem Tabak sehr ähnlichen Seemandelbaumblätter lassen sich über DRAK - Aquaristik beziehen.( siehe Linksammlung ).
Mangrovenkrabben sind äusserst anfällig für ständige Temperatur - und Wasserschwankungen. Wobei dieses noch schlimmer ist als konstant zu hohe oder zu niedrige Temperaturen. Besonders ein Anstieg der Nitrat- und Nitritwerte wird auf Dauer nicht toleriert. Die untere Grenze liegt noch unter der üblichen Verträglichkeit und so ist schlechte Wasserqualität eine sehr häufige Todesursache.
Ständiger sozialer Stress ist für diese intelligenten Tiere auch nicht zu ertragen. (siehe 'Zusammenleben mit Anderen).
Wobei wir darauf achten sollten, nicht ins Gegenteil zu verfallen, auch wenn es gut gemeint ist. Sauber könnte auch missverstanden werden:eigentlich ist eher unbelastet gemeint, denn wenn wir ständig im Becken herumfuhrwerken, wirkt das auch störend auf die Bewohner und das System Aquarium hat keine zeit, sich selbst zu regulieren.
Zudem kann Langeweile für die intelligenten Krabben ebenso schädlich sein und die Tiere träge oder aggressiv machen;was auch die Folgen von anderen Misständen sein kann.
Das jeweilige gesunde Mittelmass zu finden scheint mir die Kunst zu sein - grade auch in der Aquaristik ist weniger manchmal mehr. Doch mit Einfühlungsvermögen, genauer Beobachtung und zunehmender Erfahrung im Umgang mit den Krabben gelingt es uns auch.
Trotz aller Vorsorge lässt es sich manchmal jedoch nicht verhindern, dass die Krabben krank werden oder sogar sterben. Über diese faszinierenden Tiere ist besonders in dieser Hinsicht einfach noch zu wenig bekannt. Aus diesem Grunde würde ich auch vom Gebrauch von Medikamenten absehen . Und so finden wir nicht immer einen Grund für die Todesursache.

Erschwerend kommt hinzu, dass manchmal mehrere Dinge zusammenkommen. Daher scheint es mir wichtig, Informationen zu sammeln und auszutauschen.
Dazu gehört auch das Wissen über Wasserchemie und alle weiteren Vorgänge wenigstens in Grundzügen, um die Zusammenhänge zu verstehen und bereits kleine Anzeichen zu deuten, um möglicherweise Schlimmeres zu verhindern
Eine wie ich finde sehr gute Quelle ist die Seite der Aquaristik-Hilfe. Diese und andere nützlichen Adressen in diesem Zusammenhang findet Ihr in der Linksammlung. Ich möchte noch auf die 'Beziehungskiste' hinweisen. Die Autorin dieser Webseite beschreibt sehr detailliert und übersichtlich die genauere Wasserchemie. Zu finden inder Linksammlung von drak.de

 
 

So problemlos wie manche Händler es uns glauben machen wollen, ist die Haltung von Krebstieren nicht. Einige Grundsätzlichkeiten sowie eine genaue Beobachtung und die Fähigkeit , daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, führen zu einer erfolgreichen Haltung und Pflege der Mangrovenkrabben und sie können uns so mehrere Jahre lang erfreuen. Meine jetzigen Tiere profitieren in gewisser Weise so von dem Tod ihrer diversen Vorgänger. Und geht es einem Krustentier erst mal richtig schlecht, ist es leider oft auch schon zu spät. Weil Symptome meist erst in sehr fortgeschrittenen Stadien für uns erkennbar werden. So kann es auch passieren, dass die Nachwirkungen der Haltung im Zooladen (sofern sie nicht korrekt ist; Überbesetzung, schlechtes Futter) sich erst viel später im neuen Heim bemerkbar machen; und sei es durch gestörtes Verhalten.
Besonders die erste Häutung endet häufig bei den neuen Pflegern tödlich. Was besonders tragisch ist, wenn gleich mehrere Tiere betroffen sind.
Eine besondere Eigenschaft der Mangrovenkrabben ist ihre Fähigkeit, sich wechselnden Wasserbedingungen anzupassen. Dieses tun sie oft mit einer Häutung. Kaufen wir die Tiere jedoch in einem ungünstigen zeitpunkt in der Anpassung an das Händlerbecken, wird ein neuerlicher Wechsel der Umbebung nicht verkraftet und die Krabbe stirbt. Ein grosser teil der Tiere hat aber keine Probleme und sie häuten sich direkt nachdem Kauf oder ein bis drei Wochen später.Schliesslich kommt noch hinzu, dass unsere Mangrovenkrabben immer noch Wildfänge sind. Es kann also immer mal vorkommen, dass die Krabben eine Krankheit oder einen Parasiten in sich tragen, und erst später krank werden oder sterben. Oder aber auch nicht. Umso wichtiger sind gute Bedingungen in ihrem neuen Heim.

 

SCHAUM AN DEN BEINANSÄTZEN
Vorher wurde an dieser Stelle beschrieben, dass der Schaum an den Beinansätzen ein Zeichen für Atemnot darstellt, da der Wasserkreislauf versiegt ist.
Dieses gilt jedoch nur für wenige andere Landkrabbenarten.
Denn Mangrovenkrabben sind in der Lage, auch ohne ihren persönlichen Wasserkreislauf durch die Haut zu atmen.
Möglicherweise ist der Schaum ein Zeichen von einer Art 'Mund- und Atemwegsspülung' ,mit der unschmackhafte oder auch ungesunde Stoffe ausgepült werden. Hin und wieder ein paar Bläschen sind also kein Grund zur Besorgnis. In diesem Zusammenhang habe ich schon gesehen, dass sich eine Krabbe regelecht 'eingeseift' hat und den Schaum über den ganzen Körper verteilt hat: danach abspülen . fertig. Krabben die zusätzlich zunehmend schwächer werden und auch sterben, könnten eine Vergiftung haben. Möglicherweise hilft es, sie zurück ins Wasser zu bringen,wenn sie's selber nicht mehr schafft.

ÜBERHITZUNG
Obwohl Krabben aus tropischen Regionen stammen, sind sie empfindlich gegen zu hohe Temperaturen. Weder das Wasser noch die Luft an Land sollten zu heiss sein. Beide Elemente sollten etwa dieselbe Temperatur aufweisen : Zwischen 22°C und 25°C. Steigen die Werte schnell auf über 30°C, kann es bei den Krabben zu einer Überhitzung kommen, die eine Art Kreislaufkollaps zur Folge hat, der irreparable Schäden verursacht und durchaus auch tödlich enden kann.
Das Tier sofort in kühlere Regionen befördern und hoffen, dass es keinen Schaden genommen hat. Gerade auch Sonneneinstrahlung in ein geschlossenes Becken kann einen dramatisch Temperaturanstieg zur Folge haben. Wenn nötig, schattieren. Ein Anstieg der Temparaturen lässt sich ein wenig eindämmen, indem man das Licht ausmacht und das Becken offen lässt. Wirksamer ist es jedoch ,das offene Aquarium mit nassen Tüchern zu behängen und einen Zimmerventilator darauf zu richten. Ist die Wassertemperatur bereits auf einem unterträglichen Wert, kann man den Bewohnern Linderung verschaffen, indem man je nach Beckengrösse einige Liter im Kühlschrank abkühlt.

LÄHMUNGEN
Hin und wieder sind Krabben zu beobachten, die ihre Hinterbeine nachziehen. Leider ist der Grund hierfür noch relativ unbekannt. Diese arttypischen Anzeichen könnten auf eine Infektionskrankheit hindeuten.

Manchmal fallen Mangrovenkrabben auch einfach zu Boden und rühren sich nicht mehr. Oder auch wenn sie an Land sitzen, erscheinen sie absolut reglos. Und nur bei genauerem Hinsehen oder Probieren stellen wir noch Leben fest, jedoch sehr begrenzt.

Vielleicht ist für auch für eine Rettung zu spät, doch ein Versuch ist es immer wert.
Auf diese Weise habe ich einer meiner ersten Krabben, die offensichtlich Probleme mit ihrer ersten Häutung bei mir hatte, das Leben retten können. Manchmal muss man schon genau nach Lebenszeichen sehen. Ich dachte auch oft - das war's. Doch oberhalb der Mundwerkzeuge sind Atemmembrane rechts und links, die 'Strömungserzeuger' unter Wasser; die bewegen sich rythmisch, wenn die Krabbe noch lebt!
Viel später erst erfuhr ich ,dass Krabben in der Häutungsvorbereitung nicht fressen, da die Mundwerkzeuge auch erneuert werden.
Als er wie tot vom Blatt fiel und ich begann, ihn zu füttern, häutete er sich eine Woche später erfolgreich.In diesem fall schien es das richtige zu sein.

Doch auch einer anderen Krabbe, die plötzlich sehr geschwächt war, konnte damit geholfen werden.

Was zu tun ist:
Die kranke Krabbe sollte vorsichtig dicht unter die Wasseroberfläche gesetzt werden. So kann sie bei Bedarf aus der Luft und aus dem Wasser atmen. Gut eignen sich Schwimmblätter. Wichtig ist ein guter Halt und genug Sauerstoff im Wasser. Etwas weiches, wie z. B. Futterflocken vor sie hinlegen. Ruhig mehere Sorten Futter ausprobieren. Frisst das Tier auch nach mehreren Angeboten nicht, ist es zu schwach und wir müssen es füttern. Energie-Tanken ist oberstes Gebot. Zum Füttern nehmen wir die Krabbe mit feuchten Händen und nicht zu kalter Raumtemperatur in eine Hand.
Nicht an einem Bein hochheben oder an einer Schere!! Die Gesichtsplatten kann man ohne Schaden anzurichten berühren. Vielleicht lässt sie sich auch auf die Hand schieben.
Um an die Mundöffnung zu kommen, muss man die kranke Krabbe leicht auf den Rücken legen. Vorsicht mit den Augen !! Möglicherweise ist sie zu schwach , diese einzuklappen.
Liegt die Krabbe auf der Hand, bringt man eine aufgetaute Mückenlarve oder eine feuchte Futterflocke mit Hilfe einer grossen Stopfnadel vorsichtig direkt auf den Mund des Tieres. Unser Patient wird sie Stück für Stück einmümmeln. Vielleicht etwas nachschieben. Darauf achten, dass keine Essensreste in die Kiemen gelangen! Die Mückenlarven sollten frisch sein - also rot und nicht zu kalt. Sie haben teilweise recht harte Köpfe, die in dieser Schwächephase möglicherweise nicht gefressen werden können. Vorher abtrennen. Einige Körnchen feingemahlene Eierschale oder Sepia drauftun.
Die Krabbe kann auf diese Weise 5-6 Larven fressen. Hat sie genug, setzen wir sie wieder vorsichtig an einen ruhigen Ort. Hier kommt sie wahrscheinlich wieder zu Kräften. Das kann allerdings mehrere Tage dauern.
Möglicherweise fällt sie doch herunter und wirkt wie tot. Das Tier nehmen und nachsehen. Dabei kann es länger dauern, bis ein Bein oder so bewegt wird. Einmal täglich füttern. Keine hektischen Bewegungen, die die Krabbe ängstigen könnten.
Ansonsten Ruhe ,Ruhe und nochmals Ruhe.

Am besten eine Futtermischung herstellen, die die Lieblingsnahrung enthält. Wir sollten vorher versuchen, worauf der kleine Patient Appetit hat. Gut geeignet scheint mir etwa aufgetaute Mückenlarven, gemischt mit einer Futtertablette, gemahlener Kalk und einige Tropfen eines Vitaminpräparates. Vielleicht auch etwas zerdrückter Apfel.

Und die Mühe hatte sich bei meiner Krabbe gelohnt. Mit jedem Tag ging es ihm etwas besser und ein paar Tage später hatte er es geschafft, seine alte Haut abzustreifen. Die folgenden Tage war er noch etwas wackelig auf den Beinen, aber nach insgesamt gut einer Woche war es überstanden. Bei der dritten Fütterung legte sich der kleine Patient sogar von selbst auf den Rücken und breitete die Scheren aus. Das Ganze hat auch mich eine Menge Nerven gekostet, dachte ich doch einige Male der kleine Kerl ist hinüber. Beim nächsten Mal ging's auch leichter.

ÄNGSTE
Kommt eine Krabbe über Wochen trotz artgerechter Umgebung und unbelastetem Wasser gar nicht aus ihrem Versteck hervor, auch nicht in der Nacht, ist sie entweder krank oder fühlt sich möglicherweise stark bedroht. Letzteres kann vielleicht auch bei extrem schreckhaften Krabben so während ihrer Eingewöhnungszeit sein. Entweder werden sie von grösseren Artgenossen oder auch von artfremden Tieren bedrängt.
Vielleicht ist auch das Becken zu hell beleuchtet, oder das Tier findet keine ausreichende Deckung. Bei Krabben die einzeln gehalten werden, tritt dieses Verhalten je nach Temperament auch gelegentlich auf. Sie fühlen sich so allein, dass sie auf die Dauer krank werden können.
Zumindest gilt das für jüngere Tiere, insbesondere Weibchen.
Grössere, und somit ältere Krabben können unter schlechten Lebensbedingungen auch sehr aggressiv werden, was insbesondere die Männchen betrifft.

Ich beschloss zu Beginn, meiner damaligen Krabbe Kopernikus, der mit kleinen Wasserfröschen und zwei riesigen Apfelschnecken zusammenlebte, eine Gefährtin ins Becken zu geben. Im Aquarium des Zooladens fand ich zwei grosse Mangrovenkrabbenmännchen vor, die in einem zu dicht besetzten Becken gehalten wurden. Sie hatten fast die gesamte Population ausgelöscht, dass zeigten die überall herumliegenden Panzer-und Körperteile.
Bei genauerem Hinsehen bemerkte ich ein winziges Weibchen, dass sich nur halb unter einer Steinplatte hervorwagte.
Ihr fehlte bereits ein Hinterbein, doch sie hatte sich unter ihrem Stein eine geräumige Wohnhöhle angelegt und so das Gemetzel überlebt.
Dieses clevere Weibchen nahm ich also für Kopernikus mit.
In ihrem neuen zu Hause angekommen, verschlang sie erst mal das angebotene Futter. Anschliessend grub sie sich blitzschnell ein neues Appartement an Ort und Stelle.
Und sie dachte gar nicht daran, herauszukommen.

Leider starb Kopernikus noch amselben Abend sehr plötzlich und eigentlich ohne einen für mich ersichtlichen Grund. Der Tod des kleinen Kerls, der als erste Krabbe mal länger gelebt hatte, war doch schwer für mich. Und er war sehr zutraulich. Später stellte sich als mögliche Todesursache der Kontakt mit Moos von draussen heraus. Vielleicht waren irgendwelche giftigen Pilze drin. ( siehe: KRABBEN IM AQUARIUM / Wohnen / Landgänge ). Sobald ich das tote Krabbenmännchen aus dem Becken genommen hatte, tauchte das kleine Weibchen erstaunlicherweise augenblicklich aus ihrem Versteck auf! Sie machte einen überraschend weiten Spaziergang. Diese beschränkten sich erst mal auf die Nacht. Einen Tag später wagte sie sich auch kurz im Hellen hervor.
Sie liess sogar mittlerweile die neugierigen Frösche in ihre Höhle; vorher hatte sie sie drohend verjagt.
Fast sah es so aus, als wenn sie Angst vor Männchen gehabt hätte. Denn sie schloss sich der weiblichen Krabbe, die bald darauf einzog, sofort an, und beide waren ein freundschaftliches Team. Bald darauf kam der zu der zeit (2001 )noch kleine Hannibal hinzu und alle bildeten ein unterhaltsames Trio.

 

VERLETZUNGEN DES PANZERS
Als Penny zu uns kam, war sie etwas angeschlagen. Ein Molch im Händlerbecken hatte auf einer Seite der Krabbe alle Glieder bis auf ein Bein abgetrennt. Vermutlich hatte er sie seitlich halb im Maul, denn die Bauchklappe hatte mittig einen senkrechten Riss . Im neuen Heim lebte Penny zunächst abgesondert von den andren, um ihre Verletzungen innerhalb von zwei Häutungen zu kurieren. Sie achtete sehr darauf, dass ihre einbeinige Seite immer gut geschützt war, denn das letzte Bein wollte sie auf keinen Fall auch noch verlieren.
Als erstes wuchsen die fehlenden Glieder und mit der Häutung waren sie wieder wie neu.
An der abgestreiften Hülle (Exuvie) war der Riss am Bauch aber noch deutlich erkennbar. Den Zwischenraum war dunkel ausgefüllt. Nach der Aushärtung des neuen Panzers bildete sich weiter über den Riss hinaus in der Umgebung eine dunkle Substanz, die wie ein Druckknopf wirkte.
Wie's aussieht, bildet sich diese schwarze Substanz bei Verletzungen des Panzers ausserhalb der Sollbruchstellen, wo sich in bekannter Weise neue Glieder bilden. Oberflächliche Löcher oder Risse werden damit erstmal zusammengehalten und später,wenn die Heilung beginnen kann,wird der Kalk der Umgebung zu Hilfe genommen. Denn recht grossflächig um den Fleck herum war die Haut durchsichtig und elastisch. Auch zwei der unmittelbar angrenzenden Beine wirkten an der späteren Exuvie weich und durchscheinend.
Ist die Verletzung schliesslich wieder geschlossen, wird eine Häutung angestrebt und auf der neuen Haut ist nichts mehr zu sehen. So hat Penny mit ihrer ersten Häutung ihre fehlenden Glieder wieder ersetzt und mit der zweiten wurde die Heilung der Bauchverletzung abgeschlossen.
Erst dann begann sie, sich in die Gruppe der übrigen Krabben zu integrieren. Sind also Verletzungen des Panzers relativ oberflächlig, kann auch solches wieder komplett und rückstandslos verheilen.
Das gilt jedoch offensichtlich nicht, wenn die Gesichtsplatte Verletzungen abbekommt. Eine mögliche Erklärung dafür, dass ernsthaft kämpfende Krabben es oft scheinbar gezielt auf diesen Körperteil des Gegeners absehen.

 
© by Annette Berkelmann
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